Biospeläologische Sammlung

Erfassungsstand

Mit Stand vom 23.10.2017 sind im Bearbeitungsgebiet 3.275 Taxa nachgewiesen, die mindestens bis zur Gattung bestimmt wurden. Im Biospeläologischen Kataster von Hessen sind derzeit 174.257 Einzelfunde aus 8.325 Objekten erfasst. Dennoch ist ein Abschluss der Erfassung der Fauna in Höhlen, künstlichen Hohlräumen und Quellen nicht abzusehen. Von allen 252 Kartenblättern (TK 1:25.000) im Bearbeitungsgebiet liegen inzwischen biospeläologische Untersuchungsergebnisse vor. Hiervon sind allerdings zahlreiche Kartenblätter nur sporadisch bearbeitet. Als recht gut bearbeitet können derzeit nur das Fulda-Werra-Bergland, der Vogelsberg, die Rhön, der Taunus und Teile des Ederberglandes und des Kellerwaldes angesehen werden, obwohl auch hier zahlreiche Objekte noch gar nicht untersucht wurden.

In der Erfassung der subterranen Fauna rangiert das Bearbeitungsgebiet noch vor den klassischen Höhlengebieten der Fränkischen Alb und Schwäbischen Alb.

Der Untersuchungsstand der einzelnen Tiergruppen ist sehr unterschiedlich und hängt im Wesentlichen vom Vorhandensein eines Experten ab, der die gefundenen Arten bestimmen kann. So warten bei vielen Tiergruppen noch zahlreiche Archivexemplare auf ihre Bestimmung.